436,5 KM MIT EINER EINZIGEN LADUNG
EIN NEUER GUINNESS WORLD RECORDS®-TITEL
Zero Motorcycles
13. Oktober 2026
Von den Alpen bis ans Mittelmeer: Die Zero DS hat mit einer einzigen Akkuladung 436,5 km zurückgelegt. Damit ist Zero Motorcycles neuer GUINNESS WORLD RECORDS®-Titelhalter für die längste Fahrt mit einem Elektromotorrad mit einer einzigen Ladung.
Die Reise begann in der französisch-italienischen Alpenregion. Drei Fahrer, drei serienmäßige Elektromotorräder und ein bisheriger Rekord von 310,689 Kilometern, den es zu übertreffen galt.
Geplant war eine Fahrt Richtung Süden durch Frankreich, über Bergpässe, durch Dörfer und auf Landstraßen bis zur Mittelmeerküste. Die Strecke wurde sowohl im Hinblick auf Effizienz als auch auf das Fahrerlebnis ausgewählt.
Am Ende hatten alle drei Motorräder den bisherigen Rekord übertroffen. Am weitesten kam Jelle Verstaen auf einer Zero DS mit Power Tank: Er legte 436,5 Kilometer mit einer einzigen Ladung zurück.

Louis Renaud (Frankreich) auf einer SR/S, Jenny Brookes (USA/Niederlande) auf einer DSR/X, Jelle Verstaen (Belgien) auf einer DS




„Ein Rekord ist nur dann wirklich von Bedeutung, wenn sich Motorradfahrer damit identifizieren können. Es handelte sich um drei Serienmotorräder, genau so, wie sie unsere Händler verlassen, gefahren auf öffentlichen Straßen – eines davon von einem Kunden von Zero Motorcycles. Alle drei übertrafen den bisherigen Rekord. Das ist keine einmalige Ausnahme, sondern zeigt, was unsere Technologie bereits heute leisten kann. Und wir wollen die Messlatte auch weiterhin höher legen.“

Warum die Zero DS?
Für den Rekordversuch fuhr Jelle eine serienmäßige Zero DS mit dem optionalen, regulär erhältlichen Power Tank.
Der serienmäßige 15,6-kWh-Akku der DS wurde durch den 3,6-kWh-Power-Tank ergänzt, wodurch sich eine Gesamtkapazität von 19,2 kWh ergab. Abgesehen von dieser werksseitig erhältlichen Option blieb das Motorrad vollständig im Serienzustand, einschließlich der Standardbereifung und ohne spezielle Modifikationen für den Rekordversuch.
Bei der Wahl der DS standen Effizienz und Fahrkomfort im Vordergrund. Ihre Gussräder bieten aerodynamische Vorteile gegenüber den Speichenrädern der leistungsstärkeren DSR/X, während der weniger leistungsstarke Motor dazu beiträgt, das Gesamtgewicht niedrig zu halten. Obwohl die vollverkleidete SR/S leichter und aerodynamischer ist, bot die aufrechte Sitzposition der DS einen praktischen Komfortvorteil für eine Fahrt, die voraussichtlich mehr als acht Stunden dauern würde.
Ziel war es nicht nur, einen Rekord zu brechen, sondern herauszufinden, wie weit ein serienmäßiges Elektromotorrad auf öffentlichen Straßen mit der Technologie fahren kann, die Zero-Fahrern bereits heute zur Verfügung steht.


DREI FAHRER, EINE LADUNG
Jelle war auf dieser Reise nicht allein.
Der französische Zero Motorcycles-Kunde Louis Renaud begleitete ihn auf seiner eigenen SR/S. Er brachte seine Ortskenntnisse ein und fungierte als unabhängiger Zeuge des Rekordversuchs. Jenny Brookes, Senior Global Brand Manager bei Zero Motorcycles, vervollständigte die Gruppe auf einer serienmäßigen DSR/X und hatte ihre Kamera dabei, um unterwegs Fotos aufzunehmen.
Auch das Begleitteam musste einige logistische Herausforderungen bewältigen. Ein Begleitfahrzeug war für die Videoaufnahmen während der Fahrt zuständig, während zwei Transporter bereitstanden, um die Motorräder abzuholen, sobald deren Akkus leer waren. Bei drei unterschiedlichen Modellen ließ sich nicht genau vorhersagen, wann die einzelnen Fahrer ihre Fahrt beenden würden.
Nachdem die Gruppe die Strecke erkundet und während des Ladens an einer EBORN-Ladestation der Stufe 2 eine Mahlzeit eingenommen hatte, brach sie gegen 19 Uhr in Les Claux bei Vars in den französischen Alpen auf.
Von dort aus ging es auf kleineren Straßen und französischen Départementstraßen Richtung Süden, über Bergpässe, durch Dörfer und weite Landschaften. Dies war kein Test auf einer abgesperrten Strecke unter kontrollierten Bedingungen. Die Fahrer mussten sich auf echten Straßen zurechtfinden, mit Verkehr umgehen und während der Nacht gelegentlich für Snacks und Toilettenpausen anhalten.
Mit jeder Stunde ging die Alpenlandschaft allmählich in die stärker besiedelten Gebiete weiter südlich über. Kilometer für Kilometer näherten sich die Fahrer dem Mittelmeer und dem bisherigen Rekord.



JEDER KILOMETER ZÄHLT
Für eine möglichst große Reichweite braucht es mehr als einen großen Akku. Jeder Abschnitt der Strecke und die Herangehensweise der Fahrer trugen dazu bei, das Maximum aus jeder Ladung herauszuholen. Die Strategie beruhte auf einigen wichtigen Entscheidungen:
Abseits der großen Straßen fahren.
Die Route vermied große Autobahnen zugunsten kleinerer Straßen mit jeweils einer Fahrspur pro Richtung, auf denen die Fahrer ein gleichmäßigeres Tempo halten konnten. Solche Straßen sind in der Regel ohnehin landschaftlich reizvoller und angenehmer, wenn der Weg das Ziel ist.
Nachts fahren.
Während die Suche nach der idealen Strecke tagsüber stattfand, war die Nacht der richtige Zeitpunkt für den Rekordversuch. Bei weniger Verkehr konnte die Gruppe Unterbrechungen, unnötiges Bremsen und wiederholtes Beschleunigen minimieren.
Die Geschwindigkeit kontrollieren.
Der Luftwiderstand steigt mit der Geschwindigkeit. Ein moderates, gleichmäßiges Reisetempo half daher, den Energieverbrauch zu begrenzen. Wo Straßenverhältnisse und Geschwindigkeitsbegrenzungen es zuließen, strebten die Fahrer etwa 52 km/h an.
Das Gelände optimal nutzen.
Rekuperatives Bremsen half dabei, auf Abfahrten in den Alpen Energie zurückzugewinnen. Gleichzeitig konnten die Fahrer durch vorausschauendes Fahren in Kurven und bei Veränderungen des Straßenverlaufs ihren Schwung erhalten und unnötiges Bremsen vermeiden.
Die Technologie gezielt einsetzen.
Individuelle Fahrmodi ermöglichten es den Fahrern, Leistungsentfaltung sowie Rekuperation im Schubbetrieb und beim Bremsen an die Bedingungen anzupassen. Der Tempomat half, eine gleichmäßige Geschwindigkeit effizient beizubehalten. Auch das Abschalten des Motors über den Notausschalter auf ausgewählten Streckenabschnitten wurde als Möglichkeit in Betracht gezogen, den Widerstand im Antriebsstrang zu minimieren und den Schwung zu erhalten.
Keine einzelne Maßnahme war ausschlaggebend. Zusammen halfen diese Entscheidungen, den Energieverbrauch zu senken und die mit einer einzigen Ladung zurückgelegte Strecke zu verlängern.




NACHTSCHICHT
Stundenlang mitten in der Nacht über Landstraßen zu fahren, kann etwas eintönig werden. Jeder Fahrer hatte seine eigene Methode, wach zu bleiben: mit Angehörigen in anderen Zeitzonen telefonieren, bei Liedern mitsingen, die vor Jahren in Dauerschleife liefen, oder versuchen, die Namen sämtlicher französischer Orte entlang der Strecke im Helm richtig auszusprechen.
Vor der Abfahrt hatten wir darüber diskutiert, ob es dem Rekordversuch zusätzliche Glaubwürdigkeit verleihen würde, jeden Akku ohne Pause vollständig leerzufahren, oder ob das einfach nur leichtsinnig wäre. Wir entschieden uns für Pausen, teilweise aus Sicherheitsgründen und teilweise, weil es unterwegs doch mehr zu sehen gab als nur das Innere eines Helms.
Ein Zwischenstopp führte uns nach Arles in Frankreich, wo wir uns einen kurzen Besuch des fast 2.000 Jahre alten römischen Amphitheaters aus dem ersten Jahrhundert nicht entgehen lassen konnten. Kaum vorstellbar, dass die Römer, die es erbauten, damit gerechnet hätten, dass zwei Jahrtausende später eine bunt zusammengewürfelte Gruppe dort mitten in der Nacht Elektromotorräder parken würde, um schnell einen Red Bull zu trinken.
Natürlich birgt es auch Risiken, mitten in der Nacht zu lange anzuhalten. Sobald das Adrenalin nachlässt, fragt sich der Körper, warum man nicht im Bett liegt. Also hielten wir die Pausen kurz und fuhren weiter.




DER BISHERIGE REKORD IST GESCHICHTE
Schließlich überschritten wir die Marke von 310,689 Kilometern. Der bisherige Guinness World Records-Titel war offiziell übertroffen, doch noch war niemand am Ende seiner Fahrt angekommen.
Louis fuhr mit seiner SR/S bis auf 350 Kilometer und beendete seine Fahrt mit 4 % verbleibender Akkuladung, gerade als der Regen stärker wurde. Er freute sich über die schöne runde Zahl und mindestens genauso darüber, endlich vom Motorrad steigen und sich die Beine vertreten zu können.
Jenny brachte die DSR/X auf 384 Kilometer. Einen Teil der Strecke fuhr sie mit dem Videografen als Sozius durch strömenden Regen. Dabei legte sie noch 15 Kilometer zurück, nachdem das Display bereits einen Akkuladestand von 0 % angezeigt hatte.
Beide hatten den bisherigen Rekord deutlich übertroffen. Doch Jelle und die Zero DS waren immer noch unterwegs.




DIE LETZTE ETAPPE
Während des größten Teils der Fahrt waren die Bedingungen trocken und angenehm gewesen. Dann erreichten wir die Camargue.
Ein heftiges Unwetter war über die Region gezogen und brachte auf den letzten 100 Kilometern starken Regen mit sich. In den letzten etwa 25 Minuten wurde es noch extremer: Sturmartige Seitenwinde und sintflutartiger Regen machten den Schlussspurt zu einem Kampf gegen die Elemente. Nachdem wir stundenlang jeden Kilometer und jeden Prozentpunkt Akkuladung sorgfältig eingeteilt hatten, schien das Wetter alles daran zu setzen, uns den Zieleinlauf zu verderben.
Doch die Zero DS fuhr weiter. Die 400-Kilometer-Marke war überschritten und die Distanz stieg weiter, bis der Akku schließlich leer war und das GPS bei 436,5 Kilometern stehen blieb.
Das war es. Der bisherige GUINNESS WORLD RECORD war um 125,8 Kilometer übertroffen worden, eine Verbesserung von mehr als 40 Prozent. Nach einer nächtlichen Fahrt, die Fahrer und Maschine gleichermaßen gefordert hatte, stand die offizielle Zahl fest: ein neuer Rekord.


WIE 436,5 KM MÖGLICH WURDEN
Hinter dieser Distanz steckte kein einzelner Trick. Entscheidend war die Kombination aus der grundlegenden Effizienz der Zero DS, sorgfältiger Streckenplanung und einigen klugen Entscheidungen unterwegs.
Vor dem Versuch untersuchte das Team die Faktoren, mit denen sich aus jeder Kilowattstunde mehr Reichweite herausholen ließ. Ruhigere Straßen und ein gleichmäßiges, moderates Tempo halfen, unnötiges Beschleunigen und Bremsen zu vermeiden. Die Fahrt bei Nacht bedeutete weniger Verkehr und damit weniger Unterbrechungen dieses Rhythmus. Die Abfahrten in den Alpen boten zudem Möglichkeiten, den Schwung gezielt zu nutzen und durch Rekuperation Energie zurückzugewinnen. Auch der Reifendruck spielte eine Rolle, wobei alle Motorräder in ihrer serienmäßigen Konfiguration blieben.
Das Motorrad selbst leistete ebenfalls seinen Beitrag. Die Zero DS kombiniert einen Z-Force-Akku mit hoher Energiedichte mit einem passiv gekühlten Innenpermanentmagnetmotor und einem Antriebsstrang, der auf minimale Energieverluste ausgelegt ist. Ihr rekuperatives Verzögerungssystem kann einen Teil der Energie in den Akku zurückführen, während das Gesamtkonzept Effizienz mit der Vielseitigkeit und dem Komfort eines Dual-Sport-Motorrads verbindet.
Das sind weder spezielle Modifikationen für Rekordversuche noch geheime Technologien. Sie gehören zur serienmäßigen Zero DS. Der Rekord entstand dadurch, dass wir verstanden haben, wie wir sie optimal nutzen können.




DIE DETAILS, DIE DEN REKORD OFFIZIELL MACHEN
Nach all diesen Kilometern gab es noch eine letzte Hürde: sicherzustellen, dass sämtliche Details stimmten. Für einen Weltrekord reicht es nicht aus, mit einer einzigen Ladung möglichst weit zu fahren. Dazu gehört auch eine ganze Menge Papierarbeit.
Die Zusammenarbeit mit GUINNESS WORLD RECORDS® bedeutete, eine Reihe von Anforderungen einzuhalten, die möglichst wenig Raum für Zweifel lassen sollten. Das Motorrad musste regulär erhältlich und unverändert sein. Damit war die Zero DS mit ihrem optionalen Power Tank eine naheliegende Wahl. Selbst der Wechsel auf Reifen mit geringerem Rollwiderstand war ausgeschlossen.
Die Vorbereitung betraf auch den Akku und die Dokumentation. Die DS wurde vor der Abfahrt vollständig geladen und der Ladeanschluss mit Klebeband versiegelt, damit jede Manipulation unterwegs sofort erkennbar gewesen wäre. Zur Überprüfung der Distanz führte Jelle zwei professionell geprüfte GPS-Tracker mit. Wer einen Weltrekord anstrebt, kann sich schließlich nicht allein auf eine optimistische Anzeige im Cockpit verlassen.
Ein Fahrtenbuch dokumentierte den gesamten Versuch, einschließlich Uhrzeiten, Pausen, Standortfotos und Zeugenaussagen. Manu De Soomer fungierte als Zeuge aus dem Begleitfahrzeug, während Louis Renaud auf seiner eigenen Zero SR/S sowohl als Zeuge als auch als weiterer Fahrer mit einem ziemlich ehrgeizigen Abendprogramm teilnahm.
Am Ziel überprüfte ein offizieller GUINNESS WORLD RECORDS®-Schiedsrichter mehr als eine Stunde lang die Beweise, erfasste die endgültigen Werte und nahm Aussagen auf.




20 JAHRE IMMER WEITER
Der Rekord fällt in ein besonderes Jahr für Zero Motorcycles.
2026 feiert das Unternehmen sein 20-jähriges Bestehen seit den Anfängen in einer kalifornischen Garage. In diesen zwei Jahrzehnten sind Akkus leistungsfähiger und Motoren stärker geworden. Elektromotorräder haben ihren Weg auf Stadtstraßen, Bergpässe, Rennstrecken und Trails rund um die Welt gefunden.
Die Technologie hat sich erheblich verändert. Die Frage dahinter ist weitgehend dieselbe geblieben: Wie viel mehr ist möglich?

„Seit 20 Jahren verschieben wir die Grenzen der Elektromotorradtechnologie, und unsere Community hat Millionen von Kilometern zurückgelegt, um das zu beweisen. Dieser neue Rekord zeigt, dass unser Fokus auf Performance ungebrochen ist, und macht deutlich, was möglich wird, wenn ein effizientes Serienmotorrad auf eine intelligente, bewusste Fahrweise trifft. Reichweite bleibt für Elektromotorradfahrer ein wichtiger Faktor. Doch unsere Technologie gibt ihnen die Werkzeuge an die Hand, um jede Ladung optimal zu nutzen, von rekuperativem Bremsen bis hin zu einem außergewöhnlich effizienten Antriebsstrang. Wir sind stolz darauf zu zeigen, wie weit eine serienmäßige Zero DS kommen kann, wenn diese Eigenschaften gezielt eingesetzt werden.“
DIE ERGEBNISSE
Bei dieser besonderen Fahrt starteten drei serienmäßige Motorräder von Zero Motorcycles in den Alpen, mit dem Ziel, einen Rekord zu brechen.
Die SR/S schaffte 350 Kilometer. Die DSR/X erreichte 384 Kilometer.
Und nach 436,5 Kilometern hatte die Zero DS den Rekord bis ans Mittelmeer getragen.
Eine Ladung. 436,5 Kilometer. Ein neuer GUINNESS WORLD RECORD.


MIT EINER LADUNG NOCH WEITER FAHREN?
Ob Sie eine Langstreckentour planen oder einfach im Alltag mehr Reichweite erzielen möchten: Einige Grundprinzipien sollten Sie im Hinterkopf behalten.
- Achten Sie auf Ihre Geschwindigkeit. Der Luftwiderstand steigt mit zunehmender Geschwindigkeit stark an. Ein etwas geringeres Tempo kann daher einen spürbaren Unterschied machen, besonders bei höheren Geschwindigkeiten.
- Halten Sie Ihren Schwung. Schauen Sie voraus, antizipieren Sie Kurven und Verkehr und vermeiden Sie unnötiges Abbremsen und Beschleunigen. Eine gleichmäßige, vorausschauende Fahrweise hilft, Energie zu sparen.
- Nutzen Sie die Aerodynamik. Ihre Sitzposition und die Anordnung des Gepäcks können den Luftstrom stärker beeinflussen, als Sie vielleicht erwarten. Probieren Sie unter sicheren Bedingungen verschiedene Konfigurationen aus.
- Prüfen Sie Ihre Reifen. Der richtige Reifendruck hilft, den Rollwiderstand zu verringern. Halten Sie sich an die Empfehlungen des Herstellers und verwenden Sie Reifen, die zu Ihrem Motorrad und den Bedingungen passen.
- Setzen Sie Rekuperation bewusst ein. Rekuperatives Bremsen kann beim Verzögern einen Teil der Energie zurückgewinnen. Generell ist es jedoch effizienter, unnötiges Abbremsen zu vermeiden, statt später einen Teil dieser Energie zurückzugewinnen.
- Wählen Sie die Bedingungen, wenn möglich. Warme Luft und größere Höhen können den Luftwiderstand verringern, während nasse Straßen und loser Untergrund die Energieverluste erhöhen können. Sicherheit und Straßenverhältnisse sollten dabei selbstverständlich immer Vorrang vor maximaler Reichweite haben.
Nicht jeder Vorteil stand uns während des Rekordversuchs zur Verfügung, und der sintflutartige Regen auf den letzten Kilometern war ganz sicher keine Hilfe. Doch das Grundprinzip galt während der gesamten Fahrt: das Motorrad verstehen, bewusst fahren und jede verfügbare Energieeinheit optimal nutzen.
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